GALERIE Marlies Hanstein
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Marlies HansteinBismarckstr. 6 Kunsthistorikerin
Internationale Zeitgenössische Kunst
1991 - 2007 Galeriearbeit, ca. 100 Ausstellungen
Messebeteiligungen
seit 2008 temporäre Ausstellungsprojekte
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Am 13. August 2008 schreibt Sabine Graf in der "Saarbrücker Zeitung": Vor einem Jahr wechselte Galeristin Marlies Hanstein von ihrem Schauräumen im Vorderhaus der Bismarckstraße 6 ins Hinterhaus: „Meine Galeriearbeit gestalte ich nun temporär, weil ich an unterschiedlichen Orten zeitlich begrenzt Projekte mache, die ich im Lauf des letzten Jahres entwickelt habe.“ Denn nach mehr als 15 Jahren Arbeit in Galerieräumen, ob nun zuerst in der Spichererbergstraße, Am Kieselhumes oder wie bis zuletzt in der Bismarckstraße gab es immer festen Öffnungszeiten. Jetzt ist „dieses Korsett“ nun abgestreift. „Ich gab die Räume auf, um freier zu sein“, erklärt Marlies Hanstein. Ein Jahr hat sie geplant, Kontakte geknüpft, Termine gemacht, jetzt steht das Programm für 2008 und 2009 der Galerie Hanstein fest. Vom 20. August bis zum 5. Oktober zeigt sie unter dem Titel „Schattenlinie“ die aus Barcelona stammende Malerin Anna Comellas und den in der Eifel lebenden Eisenplastiker Reinhard G. Puch in der Saarländischen Galerie Am Festungsgraben in Berlin. Das Angebot kam im vergangenen Jahr in Form eines Schreibens der von der Saarländischen Landesvertretung betreuten Galerie an die saarländischen Galeristen. Es fand ihr Interesse, obschon, sie „wenig saarländische Künstler im Programm habe.“ Doch das war kein Grund für die Gastgeber. Im Gegenteil, „einmal was anderes zu zeigen, ging in Ordnung“, sagt sie und entschied sich für zwei bewährte Künstler ihrer Galerie, „die gut zusammenpassen.“ Nicht zuletzt kommt dieser Ortswechsel auch ihren Künstler zu gute, hofft sie, weiß aber auch „in Berlin wahrgenommen zu werden, ist natürlich nicht so einfach.“ Dennoch passen Ort und Stadt in ihr Konzept. Zentral ist dabei die Suche nach Orten, „die mir interessant scheinen und an denen ich dann die dazu passende Ausstellung organisiere.“ Jetzt ist es Berlin, „aber es wird sich das ein oder andere auch an anderen Orten der Republik ergeben“, stellt sie in Aussicht. Vieles ergibt sich über den persönlichen Kontakt. So hat sie in Weimar den jungen Maler und Zeichner Georg Thumbach entdeckt, den sie für eine Ausstellung im kommenden Januar nach Saabrücken holt. Er wird mit seinen großformatigen Zeichnungen in dem zum Galerieraum umgebauten Ladenlokal im Kunst- und Werkhof Nauwieserstraße 19 zu sehen sein. Denn Saarbrücken bleibt weiterhin ein Stützpunkt, allerdings mit wechselnden Szenen. So hat sie in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer für deren Ausstellungsraum eine Ausstellungsreihe mit Kunsthandwerk und Kunst entwickelt. „Zweimal im Jahr bin ich dort im März und September zu Gast.“ Im Frühjahr 2009 zeigt sie Ulrich Czerny mit seinen handgefertigten Ledertaschen, Cornelia Ahnert mit Papierarbeiten und die aus Pforzheim stammende Silberschmiedin Traudel Hennig. Im September ist die in Saarbrücken lebende Plastikerin und Künstlerin der Galerie Anne Haring mit ihren Skulpturen zu sehen.
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